Förderprojekte

Modellbaugilde

Die Modellbaugilde der Klosterschule Roßleben möchte sich für die Zuwendungen des Fördervereins bedanken. Die neuen Modellbauautos wurden in Baugruppen geliefert – eine erste Herausforderung an die Autobauer. Es ist eine schöne Erfahrung die Begeisterung der Schüler im Fahrbetrieb mit den Autos zu erleben. Dafür nochmals Danke.

Rupert Schulte (Leiter Modellbaugilde)

Orgelbank

Der Förderverein finanzierte 2015 eine neue höhenverstellbare Orgelbank, die das gleichzeitige Manual- und Pedalspiel auch für kleinere Orgelschüler ermöglicht.

Neue Möbel für den Arbeitsbereich im Tagesheim

Großer Dank an den Förderverein

Zu Beginn des Schuljahres 2014/15 wurde der Arbeitsbereich im Tagesheim der Klosterschule Roßleben von der Stiftung mit neuen Möbeln ausgestattet. Mit dem Einsetzen der kalten Jahreszeit wünschten sich die Schüler vermehrt einen gemütlichen Ruhebereich. Dieser soll sowohl zum Lernen als auch zum Entspannen genutzt werden. Die SchülerInnen stellten zusammen mit ihrer Betreuerin Frau Radecker einen Antrag beim Verein „Klosterschule Roßleben – Ehemalige und Förderer e.V.“. Dieser wurde bewilligt und im Januar 2015 konnten die langersehnten Möbelstücke gekauft und aufgestellt werden. Herzlichen Dank an Elke Wichmann, Graf von Schwerin und die Mitglieder des Vereins sowie an unser fleißiges technisches Personal!

PS: Im Tagesheim ist nun täglich ein englischsprachiger GAP-­Student zur Unterstützung anwesend. Letzte Woche begrüßten wir Parker Brown aus Australien. Er wird sich bis Dezember 2015 in den Bereichen Englisch und Sport engagieren.

„White Horse Theatre“ in der Klosterschule Rossleben

Am 24.6.2014 führte die englische Theatergruppe „White Horse Theatre“ zwei englisch sprachliche Stücke in der Klosterschule Rossleben auf.

So kamen die Schüler von der 5.-7. Klasse in den Genuss „My Cousin Charles“ zu sehen. Die Schauspieler stellen auf lustige Art und Weise und unter Nutzung der bereits bekannten Vokabeln die allzu bekannten Streitereien unter Cousins dar, die man sich im Gegensatz zu Freunden nicht aussuchen kann. Die großen Schüler der Klassen 8 bis 10 wurden mit dem immer wieder aktuellen Thema der Ausländerfeindlichkeit und den damit verbundenen Vorurteilen konfrontiert, so bot ihnen die Theatergruppe ein Schauspiel mit dem Titel „Promised Land“. Die Schüler waren fasziniert von dieser Art des Theaterspiels – die Bühne befand sich in der Mitte der Turnhalle und das Publikum nahm drum herum Platz – und stellten im Abschluss zahlreiche interessante Fragen. So kam es im Anschluss zur textsicheren Rezitation, sowohl der englischen als auch der deutschen Nationalhymne.

Neue MINT-Laborausstattung aus EFRE-Fördermitteln

Mit Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) und dem Verein „Klosterschule Roßleben – Ehemalige und Förderer e. V.“ war es der Klosterschule Roßleben möglich, für die MINT*-Fächer eine neue Laborausstattung im Wert von 40.600 Euro zu beschaffen.

Mit Schreiben vom 16.07.2013 erhielt die Stiftung Klosterschule Roßleben vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur einen Zuwendungsbescheid zur Förderung der Ausstattung der Schulen mit einer neuen naturwissenschaftlichen Laborausrüstung. Die Zuwendung in Höhe von 35.525 Euro erfolgte maßgeblich aus Mitteln des Freistaats Thüringen und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Der Verein „Klosterschule Roßleben – Ehemalige und Förderer e. V.“ unterstütze die Beschaffung mit weiteren 5.075 Euro. Insgesamt konnten also Experimentalausstattungen und Geräte im Wert von 40.600 Euro beschafft werden.

Die neue Laborausstattung wurde bei LD DIDACTIC beschafft, einem  Hersteller von hochwertigen naturwissenschaftlichen und technischen Lehrsystemen für Schulen und Hochschulen.

 

* MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik

PR Service der Klosterschule

The trip to London

From the 6th to the 10 of December 2012 most of the 12 graders went accompanied by 4 teachers to London. Aim of this trip was to improve our ability to talk English and to find our way around in a foreign city. Every day we got spend there should describe in the London diary we had to make.

Most of the time we were allowed to discover the city in little groups by ourselves, but we also met and explored the city as a huge group, as visiting Somerset House and watching the Londoner ice-skating. We attended a service in Westminster Abbey and a concert of an organ in St Paul’s Cathedral, being impressed by the old buildings full of history and believes. We were visiting the Globe Theatre and took a journey in the London of Shakespeare’s times. We explored Camden Markets, shopping like the Londoner, bargaining and eating ourselves around the world, being impressed by so many different noises, colors, smells …. We also took a guided tour from Houses of Parliaments to Trafalgar Square. Some of us swear to have seen the Queen herself on that occasion.

The Metro tickets were the key to all those adventures. We started in the morning meeting during the day and being back at the hostel late in the evening, tiredly chatting with our roommates.

During our stay we had to visit at least one church, four museums, one park and one special historical building. I myself especially liked the “Stables Markets” in Camden Town where I even found and bought the dress for the Abiball.

All in all, I can recommend the trip to London, especially in Christmas Time. It is such a beautiful city with lots of friendly people helping you finding your way around. We thank the Förderverein for the financial support, which made this trip not only affordable but unique through special events we experienced together.

Chorfahrt zur Landesmusikakademie Sondershausen

Auf die mittlerweile dritte Chorfahrt freuten sich manche von uns schon fast so sehnsüchtig wie auf die Herbstferien.

Mit unserem Chorleiter Herrn Olschewski probten wir intensiv für das diesjährige Weihnachtskonzert.  Gemeinsam mit einem Streichquartett werden in der Klosterkirche neben traditionellen Weihnachtsliedern auch Kompositionen von Bach und Mendelssohn erklingen. Diese mehrstimmigen Sätze erfordern schon viel Probenarbeit, besonders die Männer können „ein Lied davon singen“!

Schön auch, dass wir im Programm den „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ haben. Einige von uns dürfen bei den Aufführungen im Theater Nordhausen als Pfefferkuchenkinder mitwirken – unglaublich aufregend, was in der Maske, im Orchestergraben sowie auf und hinter der Bühne alles passiert.

Auf jeden Fall waren diese Probentage in Sondershausen für uns alle eine tolle Zeit, die wir direkt im Schloss und der neuen Jugendherberge genossen haben.

Dem Förderverein möchten wir hiermit für die Unterstützung der musikalischen Arbeit ganz herzlich danken.

 

Elise Michalik, Klasse 8

Herzlichen Dank für die neuen Stühle!

Herzlichen Dank für die neuen Stühle!

Studienfahrt nach Bremen/ Bremerhafen

Bericht der Studienfahrt nach Bremen/Bremerhaven 

Am Morgen des 16. Juli 2012 fanden sich die 27 teilnehmenden Schüler der Studienfahrt um 7.30 Uhr am Schulplatz in Roßleben ein. Nachdem alle Gepäckstücke verstaut waren und Frau Bollmann und Herr Hecker, die zuständigen Lehrer, mit Sicherheit sagen konnten, dass alle anwesend sind, ging unsere Fahrt los.

Mit einem großen Reisebus fuhren wir ca. 6 Stunden mit einigen kleinen Pausen auf direktem Weg nach Bremerhaven. Als wir dort ankamen, hieß es als erstes Zimmer beziehen.  Alle Schüler waren sehr positiv vom modernen und gut ausgestatteten „Havenhostel“ überrascht und fühlten sich sofort in ihren Drei – bis Sechsbettzimmern sehr wohl. Den ersten Tag ließen wir mit einem Rundgang durch die Stadt Bremerhaven und individuellen Aktivitäten, wie Shopping, Strandsuche und Abendessen gemütlich ausklingen.

Am nächsten Tag fuhren wir gleich nach dem Frühstück mit unserem Bus nach Bremen. Dort besuchten wir das Universum Bremen, ein Museum zum Selbstentdecken und Mitmachen. Dessen 3 Bereiche boten uns über 5 Stunden lang ein abwechslungsreiches Wissensangebot. Im Science Center erprobierten wir uns an über 250 Exponaten zu den Themen Mensch, Erde und Kosmos . Darüber hinaus konnten wir uns im Outdoor -Entdeckerpark mit verschiedenen Stationen zum Thema Bewegung beschäftigen und den 27 Meter hohen Turm der Lüfte erklimmen. Nach diesen dennoch 5 anstrengenden Stunden, die natürlich mit Aufgaben versehen waren, konnten wir dann in der Stadt Bremen bei einem gemeinsamen italienischen Abendessen entspannen und später wieder den Weg ins Hostel einschlagen.

Den darauffolgenden Tag waren zwei Attraktionen in Bremerhaven geplant. Den gesamten Vormittag verbrachten wir im Klimahaus. Dort machten wir eine „Reise“ durch verschiedene Orte der Welt wie die Antarktis oder den tropischen Regenwald. Für jeden klimatisch nachgestellten Raum bekamen die einzelnen Schülergruppen Fragebögen. Diese wurden dann in den Ausstellungen „Elemente“ und „Perspektiven“, die uns Experimente mit Wasser, Feuer, Luft und Erde sowie Computerterminals boten, vervollständigt.

Nach einer kurzen Mittagspause ging unser Weg weiter zum Auswandererhaus. Dort konnten wir sowohl die Auswanderung als auch die Einwanderung in den letzten Jahrzehnten in verschiedenen Ausstellungsräumen verfolgen. Nach diesen beiden anspruchsvollen Ausflugspunkten standen uns dann noch einige Stunden individuelle Freizeit zur Verfügung, in der man zum Beispiel in den Zoo ging oder weiterhin die Stadt erkundete. Da dieser Abend schon unser letzter gemeinsamer war, gönnten wir uns noch einmal ein gemeinsames Abendessen und ließen den anstrengenden Tag ausklingen.

Mit gepackten Koffern traten wir am 19.07. wieder unsere Heimreise an. Unterwegs besuchten wir als letztes Ereignis das Astrium in Bremen. Während der Betriebsbesichtigung stellte man uns die Arbeit der Raumfahrttechnologie vor und ließ uns das Modell einer Rakete erkunden. Anschließend an die zweistündige Führung brachte uns unser treuer Busfahrer wieder sicher nach Roßleben, wo wir ca. 18.00 Uhr unsere Studienfahrt beendeten.

Alle Schüler waren mit der Studienfahrt am Ende des Schuljahres sehr zufrieden, die dank des Geldzuschusses des Fördervereins ermöglicht werden konnte.

Maria Spillmann , Klasse 12

Bahnfrei!

Plädoyer eines Roßleber Internatsschülers für eine Reaktivierung der Unstrut-Eisenbahn 

Mobilität ist heute eine Grundvoraussetzung, um den Alltag erfolgreich zu meistern. Viele Menschen müssen morgens und nachmittags mit dem Bus oder Zug kurze oder lange Strecken bewältigen. Auch Schüler sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. 2006 stellte der Freistaat Thüringen den Betrieb der Unstrutbahn ein. Damit einher ging die Schließung des Roßleber Bahnhofes. Seitdem sind die Regionalbahnhöfe in Artern und Nebra die nächsten Zuganbindungen. Ein Roßleber Klosterschüler will es nicht einfach so hinnehmen, dass die Schienenstränge der Unstrutbahn ungenutzt in der Landschaft liegen. Seit 2006 kämpft Ferdinand Fischer für eine Inbetriebnahme der Strecke.

Seit 2006 besuche ich die Klosterschule Roßleben. Schon damals habe ich mich sehr für Eisenbahnen interessiert. Deshalb freute ich mich, dass in Roßleben ein Bahnhof war. Leider nahm die Freude schon im Dezember ein Ende, da der Freistaat Thüringen den Verkehr auf der Unstrutbahn abbestellte. Nun sollten ersatzweise Busse verkehren.

Schon in der 6. Klasse startete ich an unserer Schule eine Unterschriftenaktion zum Erhalt der Unstrutbahn. Die gesammelten Unterschriften schickte ich mitsamt eines Briefes an den damaligen Ministerpräsidenten Dieter Althaus. Man mag das jetzt für naiv halten, aber Dieter Althaus antwortete mir tatsächlich und ließ mir mitteilen, dass es zur Verkehrsaufrechterhaltung der Unstrutbahn unabdingbar wäre, dass täglich mindestens 60 Fahrgäste die Strecke nutzen. Die Herausforderung heißt also, ob sich geeignete Maßnahmen entwickeln lassen, ein solches Aufkommen generieren zu können. Mit diesem Thema befasst sich auch der Verein IG Unstrutbahn e.V. seit 2006.

Im Januar 2011 begannen meine Recherchearbeiten. Das zunächst allein begonnene Projekt basierte auf Internetrecherchen. In einem Gespräch mit meiner damaligen Erzieherin im Internat entstand die Idee, auf wissenschaftlichem Niveau zu arbeiten. Als „Jugend-forscht-Team“ und später als Seminarfachgruppe fand ich einen Unterstützer, Martin Brock (Klasse 11) aus Heldrungen.
In Zusammenarbeit mit dem Verein IG Unstrutbahn e.V. wollen wir eine Aktionsreihe unter dem Motto „Bahnfrei“ starten. Dafür war zunächst ein Heimreisetag der Internatsschüler im Oktober 2011 vorgesehen. Mit dem Zug von Roßleben nach Artern, so hatten wir es geplant und mit der Erfurter Bahn GmbH abgesprochen. Leider musste der Streckenbetreiber diese Fahrt kurz zu vor absagen, da die Strecke immer noch nicht befahrbar war.

Der Vereinsvorsitzender Thomas Müller teilte uns daraufhin mit, man werde trotzdem nicht aufgeben und weitere Fahrten anbieten. Im Dezember konnte für weitere Fahrtage ein Fahrplanvorschlag bei Herrn von Witzleben eingereicht werden. Die Idee ist, einen Heimreisetag so zu organisieren, dass die Schüler mit dem Zug fahren können. Neben An- und Heimreisen ist auch ein Wandertage als Pilot geplant. Nach einer Bestätigung durch die Stiftung kann der Verein erneut mit dem Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) in Kontakt treten, um das Projekt zu realisieren. Am 24. Januar 2012 darf ich das Fahrtenprogramm in Magdeburg bei der Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt präsentieren. Vielleicht tauchen dann im Kursbuch der Deutschen Bahn (DB AG) 2012/13 wieder Züge auf, die nach Roßleben fahren.
Frau Grigoleit vom Landratsamt ist uns sehr behilflich und hat uns den Nahverkehrsplan des Landkreises zur Verfügung gestellt. Per E–Mail stehen wir nach einem ersten Gespräch mit ihr und Herrn Bötcher, der für den Schülerverkehr zuständig ist, in Kontakt. So können wir jeder Zeit Fragen stellen und bekommen wichtige Informationen aus erster Hand. An dieser Stelle sei unseren Partnern, die uns kräftig unterstützen, noch einmal gedankt. Wir hoffen, Ende diesen Sommers unsere Arbeit vollenden und im Oktober die Seminarfacharbeit einreichen zu können.

Foto: Christof Rommel

Skikurs 2012

Für wohl jeden Schüler der Klosterschule Rossleben ist der Skikurs das sportliche Highlight der Kursstufe.

Entsprechend groß war der Andrang beim Schwimmfest zu Beginn des Schuljahres, als es darum ging, sich in die Listen zur Wahl der Sportfächer einzutragen.

Unter der Leitung des Teams Sawatzky/Gröppler fand sich schließlich eine tolle Gruppe zusammen, die vom 20. bis zum 27. Januar 2012 das Skigebiet Jochtal/Gitschberg in Südtirol unsicher machte.

Sehr munter trafen wir  nach einem langen Caffe-Vorabend um 5:30 morgens (alle pünktlich!)   am Schulplatz ein.

Als es um 6:00 losging, herrschte besonders im hinteren Teil des Busses gute Stimmung, die Anlage von Felix sorgte für Unterhaltung. Die ersten Landstraßenkilometer führten aber erstmal nach Querfurt, bevor es auf die Autobahn ging. Dort stießen einige Schüler des Gymnasiums hinzu, die doch tatsächlich freiwillig mit uns fahren wollten. Der Rest der Querfurter hatte noch einen weiteren eigenen Bus.

Unterbrochen von kleineren Raucherpausen machten wir dann die ersten vier Stunden gut Strecke, bis wir bei einem hervorragenden Burger King aufsuchten. Wir genehmigten uns hier ein stärkendes Frühstück, es sollte noch ein langer Tag werden. In der Spielecke vergnügten sich besonders Johann und Paul mit großer Ausdauer. Das Murmellabyrinth, aber auch die Rutsche bereitete den beiden große Freude.

Zurück auf der Autobahn verstummte es auch im hinteren Teil des Busses, schlafen muss jeder mal.

Umso lauter wurde es dann bei München. Rechts zog an den Fenstern die Allianz-Arena vorbei, und initiiert durch die zahlreichen Hertha-Fans an Bord ertönte ein imposantes Pfeif-Konzert begleitet von kreativen Schmährufen, dem auch Pauls bayerische Wortgewalt nichts entgegenzusetzen hatte. 

Auf dem Brenner erwartete uns der zweite kulinarische Höhepunkt des Tages: Ein McDonalds, mit Panorama-Ausblick. Dieser wurde auch Ort der ersten Schneeballschlacht, in deren Verlauf einige empfindliche Körperregionen von Felix malträtiert wurden.

 Ohne weitere größere Vorkommnisse kamen wir gegen 17:00 in Vals an, stellten unsere Koffer aber nur provisorisch in den Zimmern ab, denn vor dem Abendessen ließen wir uns noch mit Skiern, Schuhen und Helmen bestücken. Das ging erstaunlich schnell, nach einer halben Stunde war jeder bedient.

Pünktlich zum Abendessen um 18:30 waren wir zurück in der Pension Gatterer. Und wir mussten anerkennen, das Abendessen war immer hervorragend. Die Küche hatte immer das richtige Gespür dafür, was uns abends satt machte und morgen wieder auf die Beine brachte.

Denn mit Ausnahme des Dienstages waren wir jeden Abend im Gloria, der einzigen Disco in Vals, wenn man es denn als Disco bezeichnen will. Am Freitagabend näherten wir uns den Querfurtern an, manche (Jonathan M.) auch mehr als andere. Schon am ersten Abend ließ mancher mehr Geld im Gloria liegen, als ihm lieb war. Da half es auch nichts, das sensationelle Shot-Angebot (Trinke vier, zahle 3) konsequent wahrzunehmen. Konsequent waren maximal die obligatorischen Kopfschmerzen am nächsten Morgen, die aber jeder in einem stillen Kampf mit sich selbst Tag für Tag niederrang.

Und dann war es soweit. Nachdem wir uns endlich aus den Betten gepellt und ein ordentliches Frühstück zu uns genommen hatten, schnallten wir uns nach der morgendlichen Erwärmung und der Huldigung des Skigottes (Ketzerei?) die Skier unter. Nach wackligen zehn Minuten am „Idiotenhang“ standen die meisten wieder sicher und bekamen das Gefühl zurück, und unsere Anfänger machten erste mutige Schwünge unter der fachkundigen Anleitung Herrn Gröpplers.

Schnell vollzog sich die Aufteilung in Anfänger- und Fortgeschrittenengruppe, letztgenannte durften sich bereits am Nachmittag ins richtige Skigebiet bewegen.

Die Profis um Caspar und Felix machten dann auch schon bald die Kicker unsicher, wobei diese hervorragende Aufnahme von Felix gelang.

Abends um 19:30 trafen wir uns zur Auswertung, und hörten uns Schülervorträge an. Verteilt über die Woche hörten wir lehrreiche Vorträge über Carving (Paul und Jonathan v. B.), das Skigebiet Jochtal-Gitschberg (Maria und Julia), die Infrastruktur in Skigebieten (Pascal und Richard), Die Stadt Brixen ( Philipp v. Q, Richi, Theresa), Wetter- und Lawinenkunde (Roland und Friedrich), Verhalten im Gebirge (Jakob und Matthias) und die Geschichte des Skis (Georgina und Philippa). Im Gloria ließen wir den Tag ausklingen, allen voran Jakob vergnügte sich an der Stange in der Mitte der Tanzfläche.

Am Sonntag, dem zweiten Skitag, schien die Sonne  den gesamten Tag.

Allen voran die Anfänger machten jeden Tag tolle Fortschritte, so auch an diesem. Die Fortgeschrittenen übten mit Murren das Schneepflug fahren, denn dies war Bestandteil einer Leistungskontrolle der folgenden Tage. Nachmittags bildeten sich kleinere Grüppchen, die entweder in legendärem Tempo die Pisten runterheizten -hierbei war Hubi in seiner orangenen Jacke von jedem Punkt des Skigebietes aus deutlich zu erkennen- oder im unberührten Tiefschnee erste Spuren hinterließen.

Abends? Gloria.

Nachdem Herr Sawatzky die Fortgeschrittenen die ersten zwei Tage gecoacht hatte, übernahm Herr Gröppler am Montag seinen Posten. Wir fuhren rüber zum Gitschberg, wobei Christian, Caspar, Philipp R., Felix, Jonathan M. und Theo mit Herrn Gröppler vom knapp 2600 Meter hohen Gipfel die Tiefschnee-Tour Richtung Tal nahmen. Sehenswert hierbei natürlich alle Stürze, besonders aber, wie erst Jonathan und dann Theo in sehenswerten Schneewolken verschwanden und wenig später erst ihre Skier, dann sie wieder auftauchten. Glücklicherweise verletzte sich niemand, wir konnten diese tollen Abgänge also mit angemessenem Gelächter veredeln.

Trotz Erschöpfung gingen wir wieder alle ins Gloria, und stellten zu unserem Erstaunen fest, dass keine Querfurter, dafür aber viele 12-jährige dort waren. Dies hinderte Johann und Clarissa nicht daran, eine Friesenrock-Einlage zu geben, unter Jubelstürmen des fachkundigen Publikums.

Der Dienstag bot dann ein wenig Abwechslung. Nicht unbedingt was das Skifahren anbelangte, obgleich unsere Ausbildung in großen Schritten voranging, und Leistungskontrollen, unter anderem beim „Parallelstop“ anstanden; Nein, vor allem was die Abendgestaltung anging war Dienstagabend anders. Anstatt das Gloria mit unserer Anwesenheit zu beglücken, zahlten wir fünf Euro für eine Liftkarte hoch ins Skigebiet. Oben wartete der „Tanz der Vampire“. Endlich mal ein halbwegs anständiger Club, und für die Liftkarte gab es sogar ein Freigetränk.

Es wurde vorbildlich gefeiert, und gerade Matthias hatte sich für den Abend viel vorgenommen. Jedenfalls hing er die ganze Zeit an einem Mädchen aus Stuttgart, dass im alkoholisierten Zustand bestimmt einige ungeahnte Vorzüge vorzuweisen hatte, die manch nüchternem sicherlich verborgen blieben. Aber viele, nicht nur Matthias, hatten ihren Spaß, sodass im Nachhinein nur noch „von diesem Puff da oben“ gesprochen wurde, ohne dass etwas Ernstes passiert war.

Zurück im Tal konnten Felix und Paul ihr Glück kaum fassen, standen da auf den Tonnen doch tatsächlich ihre Namen!

In der Pension fand abends noch ein „Afterglow“ statt, wie ja eigentlich jeden Abend, was aber im Folgenden unkommentiert bleiben soll…

Der Mittwoch brachte viele Leistungskontrollen mit sich, Felix bekam 16 Punkte, Paul dafür, dass er den Hang rückwärts herunterfuhr extra 15 Punkte. Die Fortgeschrittenen schnallten sich am Nachmittag einen Skier ab, und fuhren auf einem Bein eine Abfahrt ins Tal.

Später noch machte sich eine Gruppe Wagemutiger auf in den Tiefschnee, bestehend aus Felix, Philipp R, Caspar, Theo, Friedrich, Richi, Roland und den Anfängern Jakob und Matthias. Matthias verließ uns dann doch wieder, was keine Schande war. Es handelte sich um eine Waldabfahrt mit extrem tiefen Schneeverwehungen.

Einmal verlor Jakob einen Ski, und es dauerte 20 Minuten, bis Friedrich ihn fand. Jakob hatte für denjenigen, der den Skier fand, ein Frei-Bier in Aussicht gestellt, was auch bei Theo und Christian zusätzliche Energie hatte frei werden lassen. Letztendlich kamen aber alle sicher unten an, und eine Verneigung vor Jakob, der diese harte Prüfung mit Bravour gemeistert hatte!

Den letzten Skitag, Donnerstag, verbrachten wir mit (kläglichen) Versuchen, Formationen zu fahren. Pyramide, Kreis, Viereck, und so schlecht hatte es dann doch nicht geklappt. Dann war ein letztes mal freies Fahren angesagt, bis wir uns um 16:30 auf der Nockalm trafen. Gemütlich saßen wir bis Einbruch der Dunkelheit beisammen, es wurde fleißig Skat gekloppt, um dann mit Fackeln die finale Abfahrt gemeinsam zu fahren. Ein tolles Erlebnis, auch wenn die Fackeln ihre angepriesene Brennzeit von einer Stunde nicht ansatzweise errichten. Sie mögen in Frieden ruhen.

Ein wenig wehmütig schnallten wir die Skier ab, und gaben unsere Skisachen beim Verleih wieder ab. Gestärkt durch ein überragendes Abendessen marschierten wir ein letztes Mal zum Gloria. Hier griffen Jonathan v. B, Paul und Felix T-Shirts und Mützen der Brauerei Forst ab, wohl als „Belohnung“ für ihre fleißige Arbeit am Tresen in der vergangenen Woche.

Nach einer durchzechten Nacht standen wir morgens ein letztes Mal um 7:30 auf, räumten die Zimmer, und ab in den Bus nach Hause.

Wir hatten eine tolle Woche, skifahrerisch hat sich jeder weiterentwickelt, wir hatten immer viel Vergnügen, es war eine geniale Truppe. Wir alle wollen Herrn Sawatzky und Herrn Gröppler danken, dass Sie in jeder Situation klaren Kopf bewahrten, und wir soviel mit Ihnen erleben konnten, es hat viel Spaß gemacht!

Dabei waren: Maria Spillmann, Julia Rost, Sophie Lotzwik, Clarissa Soehnchen, Georgina Lucius-Clarke, Philippa von Weikersthal, Theresa Scherbel, Pascal Schmidt, Richard Lange, Richi Barth, Philipp von Quistorp, Roland Wilske, Friedrich Unger, Jakob Kliem, Matthias Kramer, Paul von Aretin, Felix Ernst, Caspar von Galen, Theodor Giesen, Christian Wagner, Jonathan Melke, Jonathan von Borries, Johann von Below, Philipp Rheinheimer, Hubertus von Schönberg und natürlich Leander Gröppler!

Exkursion nach London 2011

„Don’t panic, keep calm and drink some tea“ or „When year 12 goes to London, they have something to tell“

To all students – the second best part of school – only bested by holidays – are class trips, excursions and any other opportunities to escape everyday school life. Naturally, we too had been anticipating our trip to London in November 2011.

Starting our journey on Sunday, 6th November, at 9.15 p.m. by bus from Roßleben, we were preparing ourselves for the long travel ahead by sleeping. Our bus, only three days young, was very modern, comfortable and provided much space – we even had spare seats to take along Ms Spenner, Ms Schilling and Mr Meyer, who were supposed to keep an eye on us in England’s capital. We spent most of our journey sleeping or adding the final touch to a presentation. However, when reaching Calais, France, everbody woke up. After all, we did not want to miss even a second travelling via the Eurotunnel, which would take us at 9.20 a.m. to Great Britain. Arriving in England at 10 a.m., however, we had to change our watches to 9 a.m. In comparison to the long way we had already gone the remaining miles to London seemed to fly by. Firstly, our busy schedule led us to the ‚Royal Observatory‘ in Greenwich, where we visited the Prime Meridian. Afterwards, Karsten and Stefan – our bus drivers for the week – took us to our hotel in Streatham – ‚Leigham Court Hotel‘. We did not stay long and went back to the City to visit the ‚London Dungeon‘. While it was not too scary an adventure, it turned out to be quite educating and it is not every day that one gets trapped in the Great Fire of London in 1666 or is nearly murdered by Jack the Ripper. Surviving all those near death experiences had made us hungry and we went off on our own – in groups, naturally – to grab something to eat and explore the streets of London. In the evening we met at London Bridge and went back to our hotel by train. On Tuesday morning we enjoyed a Continental English breakfast before Karsten and Stefan took us to the embankment. From there we went along the Thames, crossed Tower Bridge and turned right at the Tower of London. During our sightseeing tour (on foot) some students were holding reports about some of the sights. After trying fish ’n‘ chips we continued our way to the Houses of Parliament along the Thames. On the other side of the river we could see the London Eye as well as the Globe Theatre.

When we reached the Parliament, we were welcomed by Big Ben striking 2.oo p.m. Our next destination was Buckingham Palace, where the ‚Royal Standard‘ signalled the presence of Queen Elisabeth II. Afterwards we went to Covent Garden. Many paid a visit to Tesco’s‘ before we watched the famous musical ‚The Lion King‘ at the Lyceum Theatre. It was brilliant!
To sum it up, it was a wonderful trip going out with a bang. We had a fantastic time in London and would not be against going there again. For Wednesday there was a trip to Shakespeare’s Globe Theatre schedulled. We visited the exhibition about the theatre in Shakespeare’s days and enjoyed a very interesting tour with our guide John. We left the Globe at noon and had lunch break. Strengthened, we split up into three groups. One group visited the Tate, another went to the ‚Natural History Museum‘ while the rest took off to the ‚Science Museum‘. We could have spent the whole day there, but we ‚had‘ to leave in order to explore more of the city. Most of us visited King’s Cross and took a photo of themselves at platform 9 3/4, some went shopping and a few visited the London Eye or Hard Rock Café. This evening we had to find our way back to the hotel on our own. The rest of the evening was spent relaxing in the lobby together. We had to get up really early on Thursday, because we had to pack our belongings and put it into the bus. Having eaten our last breakfast in London, our bus drivers took us to the embankment again, where we went to the ‚British Museum‘ by underground. It turned out to be a huge building with thousands of exhibits. After approximately four hours we had not even come close to see everything the museum had to offer and our feet hurt already. Nevertheless, we went on to Camden Market by underground. However, upon our arrival we noticed one student was missing. The teachers sent us off to the Market and looked for him. Three hours passed till everyone met again – save one student, who had left his cell phone in Germany. We split into groups and kept looking. Mr Meyer went to the next police station. When we went back to our waiting bus – one missing pupil was enough – we finally got a life signal from him – via a friend in Germany, who had read a facebook entry of our missing student. Shortly after that, our student called Ms Spenner from our hotel, where she had left her number. We needed half an hour to go back to the hotel and pick him up, before finally being on our way back home. However, due to the delay we missed the last train back to the continent and had to wait till 1.30 a.m. We spent the remaining trip sleeping.

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