Regionalfinale im Basketball Mä/Ju

Regionalfinale im Basketball der Mädchen
Am Donnerstag, den 22.01.19, fand das Regionalfinale der Mädchen im Basketball in Bad Langensalza statt. Unsere Schule trat mit zwei Wettkampfklassen an – eine WK II (9. und 10. Klasse) sowie eine WK IV (5. und 6. Klasse). Die WK II erreichte in der Vergangenheit dreimal hintereinander das Landesfinale und wollte das nun auch dieses Jahr wieder schaffen. Dieses Jahr war die Ausgangslage allerdings bedeutend schwieriger, da zwei wichtige Spielerinnen ausfielen.
Das erste Spiel ging nach einer guten Leistung knapp, aber sehr verdient mit einem Sieg für unsere WK II zu Ende. Das zweite Spiel war noch überzeugender und leistungsmäßig stärker, sodass man in keiner Phase des Spiels Probleme hatte, auch alle Spielerinnen einsetzen konnte und am Ende sehr souverän gewann. Das dritte und letzte Spiel war quasi nun das Finale, es ging gegen Bad Langensalza. Diese Mannschaft wurde von gut fünfzig Schüler ihrer Schule über die gesamte Spielzeit angefeuert, ein Nachteil für unsere WK II. Schnell gerieten wir mit sechs Punkten in Rückstand und konnten diesen auch nie egalisieren, sodass das Spiel letztendlich verloren ging. Die vierte Teilnahme in Folge am Landesfinale blieb unseren Mädels damit verwehrt. Der Ärger und die Enttäuschung waren natürlich groß.
Parallel fand auch das Turnier der Kleinsten, der WK IV, statt. Diese Mannschaft war bunt zusammengewürfelt und hat im Grunde genommen noch nie zusammen als Mannschaft gespielt. Aus diesem Grund sollte der Spaß hier eindeutig im Vordergrund stehen. Doch was sie dann von ihrer Mannschaft zu sehen bekamen, begeisterte sie sehr. Das erste Spiel konnte knapp mit einem Korb Differenz gewonnen werden und das zweite Spiel ging knapp mit einem Korb Differenz verloren. Doch es gab absolut keinen Grund zur Trauer. Dann folgte das dritte und letzte Spiel. Alle Spielerinnen kämpften und gaben ihr absolut Bestes. Sehr souverän konnten sie dieses gewinnen und waren darüber auch sehr glücklich. Herr Dietzsch und Michi trauten ihren Augen nicht, als sie mitbekamen, dass die Mädels am Ende um einen einzigen Korb das Landesfinale verpasst haben. Mit so einer starken Leistung war einfach im Vorfeld nicht zu rechnen. Aus diesem Grund waren Herr Dietzsch und Coach Michi wahnsinnig stolz auf die Mädels und freuten sich mit diesen zusammen.
Auch die WK II konnte sich letztendlich über ihren starken zweiten Platz freuen. Am Ende gab es für beide Altersklassen jeweils einen Pokal und einen Basketball als Geschenk für diesen Tag.
Auf der Rückfahrt im Bus bedankte sich Michi bei seinen Spielerinnen der WK II für ihren langjährigen Einsatz im Basketballteam, da viele altersmäßig nun nicht mehr Teil des Teams sein können. Er gab an, dass er sehr stolz auf ihre Leistung sei und dass sie eine Top-Mannschaft mit tollen Spielerinnen sein würden. Herr Dietzsch konnte dem nur zustimmen. Beide verwiesen aber auch darauf, dass sie mit der WK IV eine Mannschaft mit großen Potenzial haben, die ihre Nachfolge gebührend antreten kann. Zudem gibt es noch einige talentierte Spielerinnen aus der WK III.

Text: Michael Kramer/Fotos: Lara-Sophie Kuche

Regionalfinale im Basketball der Jungs
Am Donnerstag, den 17.01.2019, fand das Regionalfinale der Basketballer in Bad Langensalza statt – ein Ereignis auf das sich die Jungs schon seit Wochen freuten und auch vorbereiteten. Unsere Schule trat mit zwei Mannschaften an. Eine WK II, mit Schülern aus der 9. und 10. Klasse sowie eine WK IV mit Schülern aus der 5. und 6. Klasse. Coach Michi und Herr Dietzsch legten das Hauptaugenmerk ihrer Vorbereitung auf die WK II, da diese die Möglichkeit hat, sich für das Landesfinale der besten Mannschaften Thüringens zu qualifizieren. Im Vorfeld wurden so die Spieler exzellent mit intensiven Trainingseinheiten, informativen Theorie-Stunden und individuellen Hinweisen für jeden Spieler vorbereitet. Um genügend Spieler im Aufgebot zu haben, wurden zusätzlich vier Spieler nominiert, die eigentlich noch der WK III angehören. Dies war auch nötig gewesen, da kurzfristig zwei Spieler der WK II verletzungsbedingt ausfielen.
Dann ging es voller Vorfreude nach Bad Langensalza, wo sie gleich das erste Spiel des Turniers bestritten. Es ging gegen die Schule aus Nordhausen. Man startete gut ins Spiel und führte schnell. Jedoch ließ man aber am Ende klare Chancen liegen, sodass das Spiel am Ende denkbar knapp mit einem Punkt verloren ging. Der Frust und die Enttäuschung der Spieler waren nun riesengroß, doch die beiden Trainer konnten sie dennoch gut wieder für das kommende Spiel vorbereiten. Dieses Spiel war an Dramatik kaum zu überbieten. Die erste Halbzeit war sehr zäh mit wenig Punkten auf beiden Seiten. In der zweiten Hälfte konnten wir dann kurz vor Schluss auch in Führung gehen und dann kam die Schlussminute, die einem Tatort-Krimi von der Spannung ähnelte. Wir konnten den Ball gewinnen, es waren noch fünfzehn Sekunden auf der Uhr – Zeit, die man eigentlich ganz cool und locker herunterspielt. Doch einer unserer Spieler verlor sieben Sekunden vor Ende den Ball. Doch er schaltete schnell und foulte den gegnerischen Spieler. Unsportliches Foul entschieden die Schiedsrichter, was einen Freiwurf und Ballbesitz des Gegners bedeutet. Sie verwarfen jedoch den Freiwurf und konnten aus den Ballbesitz nichts machen und somit gewann unsere WK II dieses Spiel. Die Freude war bei allen Beteiligten riesengroß, vor allem bei Michi, der im Eifer des Gefechts sogar eine Sekunde zu früh auf das Spielfeld rannte. Doch nach dem regulären Spielabpfiff konnten alle ausgelassen diesen Sieg feiern. Gewann man nun auch das letzte Spiel, so konnte man den Einzug ins Landesfinale schaffen. Man spielte zwar auf Augenhöhe, die letzte Effizienz im Wurf hat leider gefehlt, so dass das Spiel verloren ging. Selbstkritisch gaben die beiden Trainer am Ende zu, eventuell erst zu spät die richtige Taktik gefunden zu haben.
Sowohl bei der WK IV als auch bei der WK II stand am Ende ein dritter Platz zu buche, weshalb auch beide einen Pokal für unsere Schule bekamen. Zusammen mit den Trainern ist die Klosterschule Roßleben sehr stolz auf ihre Schüler. Die gezeigte Leistung beinhaltete stets das ausgewählte Motto, das die älteren Schüler bei jeder Auszeit im Kreis zusammen riefen: „Ganbaru KSR“ – „Gib jederzeit dein Bestes und mehr als das!“.

Text: Michael Kramer